Grüner Eichenwickler (Tortrix viridana)
Einordnung
Der Grüne Eichenwickler gehört zur Familie der Wickler (Tortricidae) und zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Aus dieser Familie können weitere Arten an Heidelbeere auftreten (z. B. Pandemis heparana).
Beschreibung
Falter mit Flügelspannweiten von 16-24 mm; Kopf und Thorax hellgrün; Vorderflügel hellgrün, Hinterflügel hellgrau; Ei oval, flach und orangebraun bis hellgelb; Raupe 15-18 mm lang; hell olivgrün bis grünlichgrau mit dunkelbraunen bis schwarzen Warzen; Kopf, Brustbeine und Analplatte schwarz; Puppe 10-12 mm lang und braunschwarz bis schwarz.
Lebensweise
Die Überwinterung dieses Wicklers erfolgt im Eistadium an der Rinde zahlreicher Gehölze, bevorzugt an Eichen, aber auch an Heidelbeersträuchern. Zur Zeit des Austriebes schlüpfen die Raupen und dringen in die sich öffnenden Knospen ein. Kurze Zeit darauf wandern sie zu den Blättern, rollen diese ein und fressen im Schutz der Blattwickel. Hier oder am Boden erfolgt im Juni die Verpuppung. Der Falterflug ist im Juni und Juli am häufigsten; während dieser Zeit legen die Weibchen ihre Eier paarweise an der Rinde ab, vor allem an Blattstielbasen und in Trieb- und Zweiggabeln.
Schaden und Symptome
Der Schaden durch den Blattwickler äußert sich in eingerollten und zusammengesponnenen Blättern. Die Larven betreiben im Schutz der Blattwickel ausgiebigen Lochfraß, der bis zum Kahlfraß ganzer Strauchpartien führen kann.
Diagnose
Die blaßweißen bis dunkelgrünen Raupen der Blattwickler sind in den zusammengerollten und -gesponnenen Blättern anzutreffen und zweifelsfrei anzusprechen. Die nähere Artbestimmung sollte vom Fachmann vorgenommen werden.
Bekämpfung
- im Frühjahr Einsatz handelsüblicher Insektizide
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